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Mottaker: HELENE RAFF
Datering:[29. november 1889]
Sted: MÜNCHEN
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Liebes Kind,
Wie schön, wie liebenswürdig von Ihnen, dass Sie uns gestern besuchten! Meine Frau hat Sie so recht vom Herzen gern. Und ich – auch. Als Sie da in der Dämmerung sassen und uns Allerlei so sinnig, so verständnissvoll erzählten, wissen Sie, was ich dann dachte, was ich wünschte?
Nein, das wissen Sie nicht. Ich wünschte: Ach, hätte ich doch so eine herzige,
 
 
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liebliche Tochter.
Kommen Sie recht bald wieder zu uns.
Aber indessen schaffen Sie künstlerisch rüstig in Ihrem Atelier.
Dort dürfen Sie vorläufig nicht gestört werden. –
Segen über Ihr liebes Haupt.
Ihr ergebener
H. I.

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